Energie für Körper und Geist

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8-9 Minuten

Gesundheit für Körper, Geist und Seele

Gerade Menschen, die einem Beruf nach gehen, der einen großen Teil des Tages ausfüllt, womöglich noch mit längeren An- und Abfahrtszeiten, brauchen viel Energie. Besonders, wenn sie aus solch einer Situation heraus eine Veränderung anstreben.

Mit einem ausgelaugtem Gefühl, wenn man sich körperlich schlapp fühlt, Müdigkeit ein oft auftretendes Phänomen ist, dann ist es doppelt schwer, etwas in seinem Leben zu verändern oder zu verbessern. Sich auf zu raffen, Energie in etwas zu stecken kann dann eine große Mühsal sein, die man eher meidet als anstrebt.

Energie und Ausgeglichenheit können wir aus den unterschiedlichsten Quellen beziehen: Eine schöne, liebevolle Beziehung kann Kraft schenken. Ein gesundes Umfeld, Familie, Freunde und erfüllende Hobbys sind eine wundervolle Grundlage für ein ausgeglichenes Leben. Ausreichend Schlaf schafft eine gesunde Basis für genügend Tagesenergie. Eine ausgewogene Ernährung sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für Energie im Körper. Ausreichend Flüssigkeitsaufnahme lässt unseren Körper und Geist florieren. Sinnvolle Zeitplanung erbringt eine optimale Grundlage, passend zu den persönlichen Gegebenheiten einen optimalen Tag zu verleben.

Wenn einige der oben genannten Faktoren nicht oder nur unzureichend stimmen, dann bietet sich an, eine Veränderung herbei zu führen. Das ist manchmal leichter, als man in seinem täglichen Trott sehen und glauben kann. Ich möchte hier ein paar Beispiele aufführen, die eine Hilfe sein könnten.

Schlafmangel und Müdigkeit kommen häufig deshalb vor, weil wir mit der Resource Zeit achtlos umgehen. Es ist zum Beispiel überhaupt nicht erholsam, wenn man bis spät abends vor dem Fernseher sitzt oder dort sogar einschläft. Mal abgesehen von der meist ungesunden Haltung, die man auf einem Sofa hat, ist auch das Berieseln mit seichter TV-Kost nur selten erbauend. Es ist ok, wenn man einen spannenden, lustigen oder interessanten Film ansieht. Wenn dann aber in der Werbepausen hin- und hergezappt wird, im Anschluss an den einen gleich der nächste Film gesehen wird, dann könnte man sagen, dass das fahrlässiger Umgang mit Zeit und Gesundheit ist.

Denn die Folge sind verschiedene negative Auswirkungen: Schlafen wir mit laufendem Fernseher ein, bekommt unser Unterbewusstsein eine unschöne Berieselung und anstatt dass wir einen erholsamen Schlaf haben, bei dem Körper und Geist ausruhen, beschäftigt sich unser Geist mit von uns unkontrollierten Inhalten. Wir träumen wirres Zeug. Und unser Körper verspannt nebenbei auch noch, durch die meist ungesunde Haltung auf einem Sofa.

Die Entscheidung, wie das Abendprogramm aussieht, können wir selbstbewusst und klar am Anfang des Abends treffen. Dann ist klar, was wie lange gemacht wird und wann es Zeit ist, ins Bett zu gehen. Auch das „Snack-Programm“ können wir dabei gleich mit festlegen. Gurkensticks mit Kräuterdipp sind die gesündere Wahl als Chips und Cola. Aber hier kommt es nicht nur auf das „Was“ an, sondern auch auf das „Wieviel“. Ein paar Süßigkeiten darf man sich auch gönnen. Allerdings sind jede Art von Kohlenhydrate am Abend Verbrennungskiller und Fett-Förderer.

Der Morgen danach wird in der Regeln viel besser anfangen. Und besonders gut geht er weiter, wenn wir uns Zeit nehmen bzw. so rechtzeitig aufstehen, dass wir ausreichend Zeit für ein Frühstück und die Zubereitung dessen haben. Mit dieser ersten Nahrung des Tages versorgen wir unseren Körper mit der Energie-Zufuhr, die uns körperlich und auch geistig Kraft gibt für den Tagesstart. Das spüren wir dann schon auf dem Weg zum Arbeitsplatz. Wenn man ganz früh morgens noch appetitlos ist, dann lohnt es, heraus zu finden, was einem schmecken würde. Ich schwöre ja auf Reisflocken-Brei, mit Apfel, Rosinen, etwas Mandelmus und Ahorn-Sirup. Die Zubereitung geht relativ zügig, es ist warm und sehr energiereich und wenn man es nach den „Fünf Elementen“ zubereitet besonders wertvoll. Und es schmeckt auch einem morgendlichen Ess-Faulpelz wie mir.

Alternativ kann man sich auch ein Frühstücksessen zum später essen zubereiten. Ich behaupte jedoch - und hier spreche ich us meiner eigenen Erfahrung - dass es optimal ist, wenn man beides macht. Vor dem Verlassen des Hauses bzw. Start der Arbeit ein Frühstück Zuhause und dann etwas später ein Pausenbrot zum „nachfüttern“.

Was elementar wichtig ist und dennoch von den meisten Menschen immer wieder missachtet wird - mich eingeschlossen: Das ausreichende Trinken von Wasser. Hier kann es nützlich sein, sich eine App zu installieren, die einen daran erinnert, dass es mal wieder Zeit ist, ein Glas Wasser zu trinken. Der Flüssigkeitshaushalt in unserem Körper sorgt für Stoffwechsel, Entschlackung, unser Gehirn funktioniert optimal und auch Kopfschmerzen treten nicht so häufig auf, wenn wir ausreichend viel trinken.

Was auch von vielen Menschen der heutigen Zeit ignoriert wird: Bewegung! Wir sitzen oftmals den ganzen Tag vor dem Computer. Wenn es viel Arbeit, Zeitdruck und Stress gibt, vergessen wir vielfach auch die Pausen oder den rechtzeitigen Feierabend. Da bleibt die Bewegung auf der Strecke. Ohne Bewegung bekommen unsere Körperzellen aber keine Energie und der Stoffwechsel kann nur unzureichend stattfinden.

Regelmäßiges Aufstehen und kurze Bewegung sind schon ein Segen für unseren Körper. Noch besser ist es, wenn wir z.B. in der Mittagspause nicht nur etwas essen, sondern anschließend auch noch Zeit für einen Verdauungsspaziergang haben. Frische Luft und Bewegung und auch ein Gespräch mit dem einen oder anderen Arbeitskollegen der einen beim Spaziergang begleitet sorgen für Wohlbefinden - auch innerhalb des Kollegiums.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Tag nicht bis ins Letzte auszureizen. Wenn man sich Zeitpuffer lässt, dann hat man Raum für Spontanität und für sich selbst. Man kann mal „die Seele baumeln lassen“ und Zeit für sich selbst haben. Das ist ebenso wichtig, wie geschäftliche Termine und Zeit für die Familie. Früher habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass der Tag zu wenig Stunden hat. Die Arbeit hat mein Leben dominiert. Erst, als ich gelernt habe, mich mit meiner Zeitplanung zu beschäftigen und z.B. meine Fehleinschätzung in Bezug auf Zeitbedarfe erkannt habe, konnte ich besser planen und es gelang mir, selbstbestimmter zu leben. Es gibt nämlich auch ein Leben außerhalb der Arbeit.

Ich hoffe, meine Zeilen hier klingen nicht allzu belehrend. Mir wurde nur gerade dieser Tage wieder bewusst, wie viel Einfluss unser Lebensstil hat. Gute wie auch schlechte Angewohnheiten beeinflussen massiv, ob es mir gut oder weniger gut geht. Ein wenig mehr Achtsamkeit kann da einen großen Unterschied machen. Und schließlich haben wir es jeden Tag auf’s Neue in der Hand, wie wir unser Leben gestalten. Gutes Gelingen!

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